2. Leserbrief zu “Sozialstunden”

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Auf den 2. Leserbrief in der Rhein-Zeitung vom 16.5.2013 antwortet der „Messias des Landkreises“, Jürgen Stange, wie folgt:

Nur volle Zustimmung? – und dann ein „obwohl“, also was nun? Das gilt wohl auch für die Beurteilung meiner Person. „Mein Sohn, in Demut ehre dich selbst, beurteile dich, wie du es verdienst“, Jesus Sirach, Kap. 10, Vers 28. DIE BIBEL, Einheitsübersetzung, Herder-Verlag. In meinen Schuhen ist der Schreiber nicht gegangen. Ist, laut katholischer Lehre, jemanden als Messias zu bezeichnen nicht Blasphemie? Für mich jedenfalls ist diese Ehre zu hoch angesetzt. Vielleicht denkt der Schreiber ja an die Vollstreckung dieses seinerzeitigen Unrechtsurteils gegen Jesus, mit der Folge der Kreuzigung, und er hält dieses Verfahren für Menschen wie mich für angemessen!?

Jürgen O. Stange
Lebensmittelpunktaktivist – Ich tu’s!

Leserbrief zu “Sozialstunden”

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Zum Leserbrief „Schwere der Schuld verdrängt“ in der Rheinzeitung vom 10.05.2013 nimmt Jürgen O. Stange in seiner Leserbriefantwort unmittelbar Bezug:

Zunächst einmal ist festzustellen, dass mit klarem Blick und offenem Geist in der Rhein-Zeitung eine „Linkslastigkeit“ nicht erkennbar ist. Darüber hinaus ist die SPD schon lange aus der linken in die rechte Ecke gewechselt! Nun zum Urteil: Das Amtsgericht Mayen hatte mich zu 1.700,00 € auf 1 Jahr Bewährung verurteilt, dazu hätte ich noch 300,00 € an eine soziale Einrichtung zahlen müssen. Dagegen habe ich Einspruch erhoben. Der Landgerichtsrichter fragte Frau Moesta, wieso es kostengüstiger gewesen sei, dass die VG Maifeld die Abwasserleitung legte, wenn doch der Graf alles alleine hätte gezahlt. Darauf hatte sie -wie auch -, keine Antwort. Mit den Abwässern Burg Eltz sind überflüssige Kosten im 6-stelligen €-Bereich auf die Bürger gekommen. Mein Fehler war, dass ich schrieb die „Maifelder Bürger“ hätten die Kosten zu stemmen gehabt. Tatsächlich waren es überwiegend die Bürger aus Rheinland-Pfalz. Mit aus diesem Grunde wurde ich, Zitat aus dem Urteil: „Wegen geringer Schuld…“ Zitatende, zu 100 Sozialstunden verurteilt. Das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit scheint ja bei Jörg Kroll nicht weit her zu sein. Meine Sozialstunden sind mittlerweile abgegolten und ich werde, wie schon zuvor, weiter in der Einrichtung tätig sein, eben beispielhaft und selbstlos. Jörg Kroll könnte sich ein Beispiel an mir nehmen.

Jürgen O. Stange
Fraktionsvorsitzender für „Ich tu’s“ im VG-Rat Maifeld
Mitglied im Kreistag Mayen-Koblenz