Ich tu’s stellt eigenen Bürgermeisterkandidaten auf

2017-01-22_AufstellungsveranstaltungIn einer Aufstellungssitzung hat die Wählergruppe „Ich tu’s -DIE BÜRGER- Initiative e.V.“ für die Verbandsgemeinde Maifeld einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Der parteilose Horst Mahncke stellt sich am 19. März 2017 zur Wahl zum Verbandsbürgermeister. Er sieht die Politikverdrossenheit u.a. in der Arroganz der politischen Parteien und vor allen Dingen auch der Mandatsträger der CDU-MYK und Weißenthurm, deren Arme viel zu weit in die VG-Maifeld hinein reichen. Ohne weitere Mitnahme der Bürger werden dann im Maifeld völlig unsinnige, Millionen Euro teure Projekte auf den Weg gebracht, welche die Verschuldung der VG immer höher treiben und die Bürger letztendlich mit u.a. wachsender Grundsteuer bezahlen müssen. Die Maifelder müssen so, bei größeren Projekten, wie z.B. die völlig überflüssige und damit unsinnige Radwegverlängerung von Ochtendung ins abseitige Industriegebiet nach Bassenheim hinein, verantworten, sprich bezahlen! Hier werden wieder Millionen Euro zum Fenster rausgeschmissen. Insbesondere hätte dieses Projekt gestoppt werden müssen, da die Stadt Koblenz die Bahntrasse Koblenz – Bassenheim für „kleines Geld“ von der DB gekauft hat, mit der vertraglichen Verpflichtung, die Bahnstrecke für Züge vorzuhalten! Anstatt dieser Bahnschluss auf dem Maifeld endet, fährt der Zug nur bis Bassenheim.

Ochtendung fällt innerhalb der VG-Maifeld durch seinen enorm hohen Schuldenstand auf. Die Pro-Kopfverschuldung beträgt dort ca. 3.000 Euro über dem Landesdurchschnitt! Die überdimensionierte „Kulturhalle“ von Ochtendung stellt im 6-stelligen Eurobereich deren größten jährlichen Haushalts-Defizitposten für Ochtendung dar. Die Ruine „Burg Wernerseck“ wurde schon bereits mit Hundertausenden von Euro teilsaniert, nun sollen weitere Hundertausende investiert werden. Sicherlich ist es wichtig, dass Kulturgüter erhalten bleiben – jedoch muss auf der anderen Seite auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt sein. Bei solchen Projekten sind unseres Erachtens auch die Bürger zu befragen! Andererseits kämpfen andere Ortsgemeinden verzweifelt um den Erhalt ihrer Infrastruktur. Beim Thema “Freibad-Münstermaifeld” weigern sich die beiden großen Parteien der VG, sich angemessen an den Kosten zu beteiligen. Dr. Puschke, Zitat: “Was haben wir mit dem Schwimmbad Münstermaifeld zu tun?”. Beim Windpark der VG Maifeld / Weißenthurm sollen die Kosten zu Lasten der Maifelder (nach Fläche 3:1) umgelegt werden, anstatt nach dem “Königsteiner Schlüssel” (Wirtschaftskraft). So wird Horst Mahncke, als freier Bürger, keine Seilschaften bedienen müssen. Er kann, wie kein anderer der Bewerber, durch konsequente Transparenz und permanente Herstellung von Öffentlichkeit, die immer noch herrschende Vetternwirtschaften unterbinden ! Sein Ziel ist u.a.: Möglichst alle Themen in öffentlichen Sitzungen zu behandeln und eine breite, rechtzeitige Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Das Vorgehen a la TTIP: Verträge mit Großkonzernen, wie unlängst bei EVM via fragwürdigen GmbHs ausschließlich in nichtöffentlichen Sitzungen auszuhandeln und womöglich noch abzuschließen, sollten doch seit Moesta eigentlich Geschichte sein.

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